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Indikation: -Unfähigkeit, eine für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion des Penis zu erreichen oder aufrecht zu erhalten Kontraindikation: Gegen alle Arzneimittel können
Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort
absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen
Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet
werden. - Mittel zur Behandlung von
Erektionsstörungen dürfen generell nicht von Männern angewendet werden, denen
von sexuellen Aktivitäten abzuraten ist (z.B. bei schweren
Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder schwerer Herzschwäche).
Bei folgenden Erkrankungen wurde
die Sicherheit von Vardenafil bisher nicht
untersucht: - Schwere
Leberfunktionsstörung - Nierenfunktionsstörung mit
Dialysepflicht - Niedriger Blutdruck (unter 90/50
mmHg) - Kürzlich erlittenem Schlaganfall
oder Herzinfarkt (innerhalb der letzten 6
Monate) - Engegefühl am Herzen (Instabile
Angina pectoris) - Erblich bedingten Erkrankungen
der Regenbogenhaut wie Retinitis pigmentosa - Es liegen keine Erfahrungen bei
Blutungsstörungen oder aktiven Magengeschwüren vor. Daher sollte Vardenafil in
diesen Fällen nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung eingenommen werden.
Dosierung:
Erwachsene Männer (ab 18
Jahre): - Die empfohlene Dosis beträgt 1
Tablette (10 mg), sie ist bei Bedarf ungefähr 25 bis 60 Minuten vor dem
geplanten Geschlechtsverkehr einzunehmen. - Entsprechend der Wirksamkeit und
Verträglichkeit kann die Dosis auf 2 Tabletten (20 mg) erhöht oder auf 1/2
Tablette (5 mg) verringert werden. - Die empfohlene Maximaldosis
beträgt 2 Tabletten (20 mg). Die Einnahme darf nicht häufiger als einmal täglich
erfolgen. Ältere
Männer: - Bei erstmaliger Anwendung sollte
die Dosis 1/2 Tablette (5 mg) betragen. - Entsprechend der Wirksamkeit und
Verträglichkeit kann die Dosis auf 1 Tablette (10 mg) und dann auf 2 Tabletten
(20 mg) erhöht werden. - Die empfohlene Anfangsdosis bei
mäßig eingeschränkter Leberfunktion beträgt 1/2 Tablette (5 mg). Entsprechend
der Verträglichkeit und Wirksamkeit kann die Dosis auf 1 Tablette (10 mg) und
dann auf 2 Tabletten (20 mg) erhöht werden. - Bei leichter Einschränkung der
Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung
erforderlich. - Bei stark eingeschränkter
Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min) beträgt die empfohlene
Anfangsdosis 1/2 Tablette (5 mg). Entsprechend der Verträglichkeit und
Wirksamkeit kann die Dosis auf 1 Tablette (10 mg) und dann auf 2 Tabletten (20
mg) erhöht werden. Nebenwirkungen:
- Gesichtsrötung,
Kopfschmerzen - Sodbrennen, Übelkeit, Schwindel,
Nasenentzündung - Bluthochdruck,
Lichtempfindlichkeit, Sehstörungen (vorübergehende Beeinträchtigung des
Farbunterscheidungsvermögens im Blau/Grün- und
Purpur-Bereich) - Vardenafil besitzt
gefäßerweiternde Eigenschaften, die zu leichtem vorübergehendem Blutdruckabfall
führen können. (Schwerwiegende Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Hirnblutung,
Herzinfarkt, plötzlicher Herztod und Herzrhythmusstörung wurden im zeitlichen
Zusammenhang mit der Einnahme eines anderen Arzneimittels dieser Wirkstoffklasse
beobachtet.) Schwangerschaft:
Während Schwangerschaft und
Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt
oder Apotheker einnehmen! - Für die Behandlung von Frauen ist
Vardenafil nicht geeignet. Art/Weise:
- Das Arzneimittel kann mit oder
ohne Essen eingenommen werden. - Die Einnahme sollte ungefähr 25
bis 60 Minuten vor dem geplanten Geschlechtsverkehr erfolgen.
Wechselwirkungen:
- Bei gleichzeitiger Anwendung des
Antibiotikums Erythromycin sollte die Vardenafil-Dosis 1/2 Tablette (5 mg) nicht
überschreiten. - Die gleichzeitige Anwendung von
Vardenafil mit Nitraten oder Stickstoffmonoxid-Donatoren(wie Amylnitrit) darf
nicht erfolgen. - Die gleichzeitige Anwendung von
Vardenafil mit Ritonavir, Indinavir, Itraconazol und Ketoconazol sollte
vermieden werden. - Es liegen keine Erfahrungen zur
Kombination mit anderen Behandlungen einer Erektionsstörung vor. Die Anwendung
solcher Kombinationen wird daher nicht
empfohlen. - Die gleichzeitige Anwendung von
Vardenafil mit alpha-Blockern kann zu einer unerwünscht starken Blutdrucksenkung
führen. Daher wird die gleichzeitige Anwendung von Vardenafil und alpha-Blockern
nicht empfohlen. Sonstiges:
- Damit Vardenafil wirken kann, ist
eine sexuelle Erregung erforderlich. - Bevor eine medikamentöse
Behandlung in Betracht gezogen wird, müssen eventuelle Ursachen der
Erektionsstörung ermittelt werden. - Vor der Einnahme muss eine
normale Herz-Kreislauf-Funktion sichergestellt sein, da mit sexueller Aktivität
ein gewisses Herz-Kreislauf-Risiko
einhergeht. - Der Wirkungseintritt kann bei
gleichzeitiger Einnahme einer fettreichen Mahlzeit verzögert
sein. - Bei gleichzeitiger Einnahme von
Grapefruitsaft ist ein Anstieg der Vardenafil-Konzentration im Blut zu erwarten.
Daher muss diese Kombination vermieden
werden. - Da in Studien mit Vardenafil
Schwindel und Sehstörungen auftraten, muss man darauf achten, wie man auf die
Einnahme von Vardenafil reagiert, bevor man Auto fährt oder Maschinen
bedient. - Vardenafil ist nicht für Personen
unter 18 Jahren geeignet. - Die Behandlung einer
Erektionsstörung muss mit Vorsicht erfolgen, wenn Missbildungen des Penis
vorliegen, sowie bei Neigung zu Dauererregung
(Priapismus). - Vardenafil wurde nicht untersucht
bei Rückenmarkverletzungen oder anderen Erkrankungen des Nervensystems, bei
vermindertem sexuellen Bedürfnis und nach Beckenoperation (ausgenommen
nervenerhaltender Prostataentfernung), Beckenverletzung oder nach
Bestrahlungstherapie. - Für die Behandlung von Frauen ist das Arzneimittel nicht geeignet.
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