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Zusammensetzung Der Wirkstoff von Viagra ist Sildenafil. Jede Filmtablette enthält 25 mg, 50 mg, respektive 100 mg Sildenafil (als Sildenafilcitrat).Die blauen, abgerundet diamantfoermigen Viagra Filmtabletten enthalten die folgenden Hilfsstoffe:Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, wasserfreies Calciumhydrogenphosphat, Croscarmellose Natrium, Magnesiumstearat; Filmueberzug:
Hydroxypropylmethylcellulose, Titandioxid (E 171), Lactose, Triacetin, Indigotin
I (Indigo-Karmin, E 132)-Aluminium-Lack. Viagra erhalten Sie in Apotheken
gegen ärztliches Rezept. 25 mg: 4 und 12
Filmtabletten. 50 mg: 4 und 12 Filmtabletten. 100 mg: 4 und 12
Filmtabletten. Eigenschaften/Verwendungszweck Was ist Viagra und
wann wird es angewendet? Viagra ist der erste Vertreter
einer neuen Medikamentengruppe mit der Bezeichnung Phosphodiesterase-Typ
5-Inhibitoren. Es wirkt, indem es bei sexueller Erregung die Entspannung der
Blutgefässe in Ihrem Penis unterstuetzt. Dadurch kann Blut leichter in den Penis
fliessen und Sie erreichen auf natuerliche Weise eine Erektion. Sie sollen Viagra nicht einnehmen,
wenn Sie nicht an einer erektilen Dysfunktion leiden. Sie sollen Viagra nicht
einnehmen, wenn Sie eine Frau sind. Auf Verschreibung des Arztes ist
Viagra angezeigt zur Behandlung der erektilen Dysfunktion beim Mann, die
manchmal als Impotenz bezeichnet wird. Diese liegt vor, wenn ein Mann keinen
fuer die sexuelle Aktivität ausreichend harten, aufgerichteten Penis bekommen
oder beibehalten kann. Viagra erhoeht Ihren Sexualtrieb
nicht. Ihre Fortpflanzungsfähigkeit wird durch Viagra nicht
beeinflusst. Kontraindikationen Wann darf Viagra
nicht angewendet werden? Wichtiger Hinweis Wenn Sie als Patient mit einer
Herzerkrankung (z.B. Angina pectoris, «Brustschmerzen») mit Medikamenten, die
Nitrate oder Stickstoffmonoxid-Donatoren (z.B. mit dem Wirkstoff Molsidomin,
Nitroglycerin oder ähnliche) enthalten, behandelt werden, duerfen Sie
keinesfalls Sildenafil (Viagra) einnehmen. Die gleichzeitige Anwendung von
Viagra kann eine gefährliche Verstärkung der Wirkung von diesen Medikamenten in
Form von Blutdruckabfall und Kreislaufzusammenbruch verursachen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn
Sie ein derartiges Medikament einnehmen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen
Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Aus den oben erwähnten Gruenden
(Risiko einer gefährlichen Wechselwirkung mit Viagra) duerfen Sie auf keinen
Fall die illegal vertriebenen «Poppers» (mit dem Wirkstoff Amylnitrit)
einnehmen. Wenn Sie Viagra eingenommen haben,
ist die Einnahme von Medikamenten, die Nitrate oder Stickstoffmonoxid-Donatoren
(z.B. mit dem Wirkstoff Molsidomin, Nitroglycerin oder ähnliche) enthalten,
strengstens untersagt. Dies gilt auch im Falle von ploetzlich auftretenden
Herzbeschwerden (wie z.B. Brustschmerzen, Angina pectoris). In dieser
medizinischen Notfallsituation sollten Sie (oder Ihr Partner/Angehoeriger) alle
Personen, die Sie behandeln, darauf aufmerksam machen, dass Sie Viagra
eingenommen haben. Auf alle Fälle muessen Sie unverzueglich Ihren Arzt
kontaktieren. Nur Ihr Arzt kann ueber das weitere Vorgehen
entscheiden. Nehmen Sie Viagra nicht ein, wenn
Sie jemals allergisch auf Viagra oder auf einen der Inhaltsstoffe reagierten,
die unter dem Abschnitt «Zusammensetzung» angegeben sind. Eine allergische
Reaktion kann sich als Hautausschlag, Jucken, Gesichtsschwellung, geschwollene
Lippen oder Kurzatmigkeit bemerkbar machen. Wenn solche Reaktionen jemals bei
Ihnen aufgetreten sind, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit. Viagra darf an Kinder und
Jugendliche unter 18 Jahren nicht verabreicht werden. Vorsichtsmassnahmen Wann ist bei der
Anwendung von Viagra Vorsicht geboten? Bevor Sie Viagra einnehmen,
sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen, wenn Sie: eine Sichelzellanämie (Veränderung
der roten Blutkoerperchen), Leukämie (Blutkrebs), Multiples Myelom
(Knochenmarkskrebs), eine Herzkrankheit, Lebererkrankung, irgend eine Erkrankung
oder Deformation Ihres Penis haben. In diesen Fällen kann besondere Vorsicht bei
der Einnahme von Medikamenten zur Behandlung der erektilen Dysfunktion noetig
sein; vor kurzem einen Schlaganfall oder
einen Herzinfarkt hatten, oder wenn Sie einen niedrigen Blutdruck
haben; bestimmte, seltene
Augenerkrankungen (wie sogenannte Retinitis Pigmentosa), ein Magengeschwuer oder
eine Stoerung der Blutgerinnung (wie z.B. Hämophilie) haben. Viagra koennte
unerwuenschte Wirkungen auf diese Erkrankungen ausueben. Sie sollten Viagra auf keinen Fall
gleichzeitig mit anderen Behandlungen fuer erektile Dysfunktion
anwenden. Sie sollten Ihrem Arzt alle
Medikamente nennen, die Sie einnehmen. Viagra Filmtabletten und manche
Arzneimittel koennen sich gegenseitig beeinflussen, insbesondere solche, die zur
Behandlung von Brustschmerzen eingesetzt werden. Nehmen Sie Viagra Filmtabletten
nur dann mit anderen Medikamenten ein, wenn Ihr Arzt Ihnen sagt, dass Sie dies
tun koennen. Viagra kann zu einer schwerwiegenden Verstärkung der Wirkung von
Medikamenten fuehren, die Nitrate oder Stickstoffmonoxid-Donatoren (zum Beispiel
mit den Wirkstoffen Molsidomin, Nitroglycerin oder ähnliche) enthalten. Diese
Medikamente werden häufig zur Linderung der Beschwerden bei Angina pectoris
(oder «Herzschmerzen») eingesetzt. Sie duerfen Viagra nicht verwenden, wenn Sie
diese Medikamente einnehmen. Sie duerfen auch die illegal vertriebene Substanz
«Amylnitrit», die in den sogenannten «Poppers» enthalten ist, nicht
verwenden. Es gibt eine Reihe von
Medikamenten, die den Abbau der Wirksubstanz von Viagra in der Leber
verlangsamen oder verhindern, sodass die Wirkung, aber auch die unerwuenschten
Wirkungen von Viagra, die moeglicherweise mit erhoehter Häufigkeit oder
Schweregrad auftreten koennten, verstärkt werden. Zu diesen Medikamenten zählen u.a.
gewisse Antibiotika (sog. «Makrolide» wie Erythromycin), Mittel gegen
Pilzerkrankungen (wie z.B. Ketoconazol), gewisse AIDS-Mittel (sog.
Protease-Hemmer) oder Medikamente gegen ueberschuessige Magensekretion oder
Magenulkus mit dem Wirkstoff Cimetidin. Wenn Sie zur Behandlung der
HIV-Infektion sogenannte Protease-Inhibitoren einnehmen, kann Ihr Arzt die
Viagra-Behandlung mit der niedrigsten Dosis von 25 mg beginnen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn
Sie sogenannte Antikoagulantien («Blutverduenner») oder Medikamente gegen zu
hohen Blutdruck einnehmen. Informieren Sie Ihren Arzt oder
Apotheker, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere
Medikamente (auch selbstgekaufte!) einnehmen. Nach der Einnahme von Viagra
koennen Schwindel und Sehstoerungen (die manchmal mehrere Stunden dauern) wie
verschwommenes Sehen und abnormale Farbwahrnehmung gelegentlich auftreten.
Deshalb sollten Sie wissen, wie Sie auf Viagra reagieren, bevor Sie ein Fahrzeug
lenken oder Maschinen bedienen. Dies ist auch bei Aktivitäten, die eine präzise
Farbenunterscheidung erfordern, zu beruecksichtigen. Schwangerschaft/Stillzeit Darf Viagra während
einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen
werden? Viagra ist nicht fuer die
Anwendung bei Frauen vorgesehen. Dosierung/Anwendung Ihr Arzt wird entscheiden, welche
Dosis von Viagra fuer Sie am geeignetsten ist. Bei den meisten Männern beträgt
die Dosis 50 mg. In gewissen Fällen wird der Arzt aber eine kleinere oder
groessere Dosis verschreiben. Sie duerfen nie mehr Tabletten einnehmen als die
Dosis, die Ihnen von Ihrem Arzt verordnet wurde. Sie sollten Viagra bei Bedarf
ungefähr eine Stunde vor dem Geschlechtsverkehr einnehmen. Schlucken Sie die
ganze Filmtablette mit etwas Wasser. Sie sollten Viagra nicht häufiger als
einmal pro Tag einnehmen. Viagra wird Ihnen nur dann zu
einer Erektion verhelfen, wenn Sie sexuell stimuliert werden. Es wird ohne
sexuelle Erregung keine Erektion ausloesen. Der Zeitraum bis zum
Wirkungseintritt von Viagra ist von Mann zu Mann verschieden, er liegt
ueblicherweise bei einer halben bis einer Stunde. Sie werden moeglicherweise
feststellen, dass es länger dauert, bis Viagra wirkt, wenn Sie es mit einer
reichhaltigen Mahlzeit einnehmen. Alkoholgenuss kann voruebergehend
die Fähigkeit herabsetzen, eine Erektion zu erreichen. Um den bestmoeglichen
Nutzen von Ihrem Medikament zu erhalten, sollten Sie keine groesseren Mengen an
Alkohol trinken, bevor Sie Viagra einnehmen. Sie sollten Ihren Arzt
unterrichten, wenn Viagra bei Ihnen keine Erektion ausloest oder die Erektion
nicht ausreichend lange anhält, um den Geschlechtsverkehr zu
vollenden. Ändern Sie nicht von sich aus die
von Ihrem Arzt verordnete Dosierung und Behandlungsdauer. Wenn Sie glauben, das
Medikament wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder
Apotheker. Gibt es besondere Überlegungen bei
älteren Patienten ueber 65 Jahre? Wenn Sie in diese Altersgruppe
fallen, ist die erste Dosis von Viagra entsprechend anzupassen (in der Regel 25
mg). Gibt es besondere Überlegungen
fuer Patienten mit Nieren- oder Lebererkrankungen? Sie sollten Ihren Arzt
informieren, falls Sie eine Funktionsstoerung der Niere oder der Leber haben.
Ihr Arzt wird entscheiden, ob fuer Sie eine tiefere Dosierung noetig
ist. Was sollten Sie beachten, wenn Sie
zu viele Tabletten eingenommen haben? Eine Dosis von mehr als 100 mg
erhoeht die Wirksamkeit nicht, Nebenwirkungen werden lediglich häufiger
auftreten und schwerwiegender sein. Nehmen Sie keine hoehere Dosis als
diejenige ein, die Ihnen Ihr Arzt verordnet hat. Wenn Sie mehr als die von Ihrem
Arzt verordnete Anzahl von Tabletten eingenommen haben, benachrichtigen Sie
Ihren Arzt. Unerwünschte
Wirkungen Welche Nebenwirkungen
kann Viagra haben? Die häufigsten Nebenwirkungen sind
Kopfschmerzen und Gesichtsroetung. Seltener berichtet wurden
Verdauungsstoerungen, Schwindel, verstopfte Nase und Sehstoerungen
(einschliesslich Stoerungen des Farbensehens, verstärkte Lichtempfindlichkeit
und unscharfes Sehen). Vereinzelte Fälle mit länger andauernder Sehstoerung
(ueber Stunden) sind gemeldet worden. Selten wurde Schnupfen
gemeldet. Muskelschmerzen koennen auftreten,
wenn Viagra häufiger als einmal täglich eingenommen wird. In seltenen Fällen wurde nach der
Einnahme von Viagra ueber uebermässig lang anhaltende und manchmal schmerzhafte
Erektionen berichtet. Wenn Sie eine derartige mehr als 4 Stunden andauernde
Erektion haben, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen, da solche Zustände
urologische Notfallsituationen darstellen und zu einer unheilbaren
Penis-Schädigung fuehren koennen. Selten koennen
Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschlag, Jucken, Gesichtsschwellung,
geschwollene Lippen, Kurzatmigkeit, Asthmaanfall oder Blutdruckabfall (von
Schwindel bis Ohnmacht) auftreten. Unter Viagra wurden seltene Fälle
von akutem Myokardinfarkt gemeldet. Bei diesen Fällen hatten die meisten Männer,
aber nicht alle, Herzprobleme schon bevor sie dieses Medikament eingenommen
haben. In seltenen Fällen wurden Hirnschlaganfälle unter Viagra gemeldet. Es
gibt keine Hinweise dafuer, dass diese Ereignisse in direktem Zusammenhang mit
Viagra standen. Es wurde ueber einzelne Fälle von
cerebralen Krampfanfällen berichtet. Falls Sie solche unerwuenschten
Wirkungen bei sich bemerken und diese Sie stoeren, stark ausgeprägt sind oder
bei Fortsetzung der Behandlung nicht verschwinden oder sich verschlimmern
(insbesondere Brustschmerzen), sollten Sie Ihren Arzt
benachrichtigen. Wenn Sie unerwuenschte Wirkungen
von Viagra bei sich beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage genannt
sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker benachrichtigen. Allgemeine
Hinweise Wie bei allen Medikamenten soll
Viagra ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Viagra soll in
der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15-25 °C) und vor Feuchtigkeit
geschuetzt aufbewahrt werden. Viagra duerfen Sie nur auf
Verschreibung eines Arztes einnehmen. Dieses Medikament wurde fuer Sie
persoenlich verschrieben. Geben Sie dieses Medikament nie an andere Personen
weiter, auch wenn sie die gleichen Symptome wie Sie haben. Viagra Filmtabletten duerfen nur
bis zu dem auf der Packung mit «Exp.» bezeichneten Datum verwendet werden. Die
nicht verwendeten Filmtabletten sollen Sie an Ihre Apotheke
zurueckbringen. Wenn Ihr Arzt Ihnen sagt, dass Sie
die Behandlung abbrechen sollen, sollten Sie alle nicht aufgebrauchten Viagra
Filmtabletten Ihrer Apotheke zurueckbringen. Weitere Auskuenfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker, der ueber die ausfuehrliche Fachinformation verfuegt. |
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